Operative Ohrenkorrektur

Operative Ohrenkorrektur

Herkömmliche Methode des Ohrenanlegens

Abstehende Ohren können für viele Menschen eine erhebliche Belastung darstellen. Während in vielen Fällen eine minimal-invasive Korrektur mit der FDA-Fadenmethode ausreicht, gibt es Situationen, in denen eine klassische chirurgische Ohranlegeplastik die bessere Wahl ist. Diese bewährte Technik ermöglicht eine dauerhafte Korrektur der Ohrform, indem der Ohrknorpel präzise modelliert und in der gewünschten Position fixiert wird.

Durch einen kleinen Schnitt hinter dem Ohr wird der Knorpel so geformt, dass die Ohren harmonisch am Kopf anliegen. Da der Schnitt unauffällig gesetzt wird, bleiben später kaum sichtbare Narben zurück. Die Methode eignet sich besonders bei ausgeprägten Fehlstellungen oder bei weichem bzw. dickem Knorpel, der mit minimalinvasiven Verfahren nicht ausreichend stabilisiert werden kann.

Dank moderner Operationstechniken ist der Eingriff heute besonders präzise und sicher. Patientinnen und Patienten profitieren von einer individuell angepassten Korrektur mit dauerhaft stabilen und ästhetisch ansprechenden Ergebnissen.

Vorteile der herkömmlichen Methode des Ohrenanlegens

  • Dauerhaftes Ergebnis: Die Ohrform bleibt langfristig stabil, da der Knorpel gezielt geformt und fixiert wird.
  • Individuelle Anpassung: Die Methode kann optimal an die Anatomie und Wünsche der Patientinnen und Patienten angepasst werden.
  • Für ausgeprägte Fehlstellungen geeignet: Auch bei stark abstehenden Ohren oder dickem/weichem Knorpel anwendbar.
  • Unauffällige Narben: Der Schnitt liegt hinter der Ohrmuschel und ist nach der Heilung kaum sichtbar.

Wann kommt die herkömmliche Methode des Ohrenanlegens zum Einsatz?

Die herkömmliche Methode der Ohranlegung kommt dann zum Einsatz, wenn eine minimalinvasive Korrektur mit der FDA-Fadenmethode nicht ausreicht, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Insbesondere bei ausgeprägten Fehlstellungen oder besonderen anatomischen Verhältnissen ist die chirurgische Technik die beste Wahl. Diese Methode eignet sich besonders für folgende Fälle:

  • Stark abstehende Ohren, die eine umfangreiche Knorpelmodellierung erfordern.
  • Sehr weicher oder dicker Ohrknorpel, der mit der Fadenmethode nicht dauerhaft in Form gehalten werden kann.
  • Asymmetrische Ohrformen, bei denen eine gezielte Umformung für ein harmonisches Gesamtbild erforderlich ist.
  • Wunsch nach einer bewährten chirurgischen Lösung, die ein dauerhaft stabiles Ergebnis garantiert.

Ablauf der Behandlung

Ziel der Ohranlegeplastik ist die Wiederherstellung einer harmonischen und normalen Ohrmuschelform. Der Eingriff wird bei Kindern und Jugendlichen in der Regel in Vollnarkose durchgeführt, bei Erwachsenen ist er in der Regel auch in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) möglich.
Das Prinzip der Behandlung beruht auf der Umformung des Ohrmuschelknorpels. Über einen kleinen Schnitt an der Rückseite der Ohrmuschel, der später nicht mehr sichtbar ist, wird der Knorpel neu geformt und die Ohrmuschel näher an den Schädel gebracht. Dabei kommen spezielle Operationstechniken zum Einsatz, die die neue Form exakt fixieren. Nach einiger Zeit sorgt die natürliche Vernarbung dafür, dass die Ohrmuschel in ihrer neuen Position dauerhaft stabil bleibt.

Individuelle Beratung

Im Haus der Schönheit wird besonderer Wert auf eine ausführliche und individuelle Beratung gelegt. Dr. Jörg Dabernig nimmt sich viel Zeit, um die Wünsche und Anliegen seiner Patientinnen und Patienten zu verstehen. In einem persönlichen Gespräch klärt er genau ab, welche Methode der Ohranlegung – die minimal-invasive FDA-Fadenmethode oder die konventionelle Technik – am besten geeignet ist. Ziel ist es, die perfekte Lösung für ein natürliches und ästhetisches Ergebnis zu finden, mit dem sich die Patientinnen und Patienten rundum wohlfühlen.

Kosten einer operativen Ohrenkorrektur

Ohrenkorrektur mit plast./chir. offener OP-Technik ab 3.800,-